Assam Schwarztee

Assam Tee ist benannt nach dem Bundestaat im Nordwesten Indiens. Wie Darjeeling ist auch Assam eine geografische Bezeichnung, die sich auf verschiedene Teesorten beziehen kann. Die bekannteste Teesorte ist aber Schwarztee, um den es im Folgenden gehen soll.

Assam Schwarztee: Foto von aufgeschnittenem Teebeutel, Inhalt des Beutels (Teekörner) verteilt auf weisser Fläche

Assam Tee: Hintergründe

In Assam begann die industrielle Teeproduktion unter der britischen Kolonialherrschaft gegen Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Ursprünge von Assam-Tee führt man darauf zurück, dass ein britischer Reisender in der Gegend lokal heimeische Teepflanzen entdeckte. Es handelt sich dabei um die Variante Camellia sinensis var. Assamica. Diese wächst z.B. auch in Yunnan natürlich. Einheimische nutzten die Pflanze unter anderem als Heilmittel. Die Teeanbauregionen von Assam liegen tief, im Gegensatz etwa zu den Hochgebirgstees aus Darjeeling. Die Blätter haben einen kräftigen Geschmack, der sich auch besonders für das Mischen mit Milch eignet.

Wo nicht anders angegeben, stützen wir uns in diesem Artikel auf die Beschreibung von English Tea Store.

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Herstellung Assam

Orthodox

Die Teeblätter werden nach dem Standard „Eine Knospe, zwei Blätter“ gepflückt und dann während mehr als 15 Stunden auf belüfteten Unterlagen zum Welken ausgelegt. Durch das Welken werden die Blätter weich, sodass sie beim anschliessenden Rollen nicht zerbrechen. Das Rollen geschieht in einer Maschine und dauert etwa 45 Minuten. Nun, da die Zellwände der Blätter aufgebrochen sind, können die Blätter vollständig oxidieren, was weitere 2-4 Stunden dauert.

Schliesslich trocknet man die Blätter auf einer Art Fliessband bei Temperaturen über 200°C. Nun sind die Teeblätter fertig verarbeitet und werden nun maschinell in die verschiedenen Grade sortiert. Die Hauptkategorien sind dabei: Ganze Blätter (auch Orange Pekoe genannt), gebrochene Blätter, Fannings und Dust. Dust ist das, was man in billigen Teebeuteln findet, die teuersten und feisten Tees sind aus ganzen Blättern. Zwischen diesen Graden wird noch weiter unterschieden anhand von Abkürzungen wie z.B. FTGF OP (Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe) oder F BOP F (Finest Broken Orange Pekoe Flowery).

Crush-Tear-Curl (CTC)

Das Crush-Tear-Curl-Verfahren eignet sich vor allem für die Massenverarbeitung von Tee und produziert einen standardisierten, kräftigen Tee. Die Details unserer Beschreibung der CTC-Methode haben wir vom Teasnob.

Die Blätter werden weniger restriktiv als für die orthodoxe Art gepflückt. Oft pflückt man nicht nur die ersten zwei Blätter, sondern auch noch die dritten ud vierten Blätter. Das Welken der Teeblätter ist kürzer als in der orthodoxen Verarbeitung, da die Blätter nicht zu viel Wasser verlieren sollen. Die Produktionsräume für CTC-Tee bedampft man, da auch in den weiteren Schritten bis zur Trocknung der Wassergehalt hoch bleiben soll. Im nächsten Schritt werden die Blätter mit rotierenden Messern in feine Stücke zerschnitten und dann in grossen Trommeln gerollt, sodass die Blattstückchen ein feines Granulat formen. Nun lässt man den Tee oxidieren und anschliessend bei hohen Temperaturen trocknen. Nun ist der Tee fertig und wird nur noch in verschiedene Grade sortiert.

Das Crush-Tear-Curl-Verfahren eignet sich vor allem für die Massenverarbeitung von Tee und produziert einen standardisierten, kräftigen Tee. Die Blätter werden weniger restriktiv als für die orthodoxe Art gepflückt. Oft pflückt man nicht nur die ersten zwei Blätter, sondern auch noch die dritten ud vierten Blätter. Das Welken der Teeblätter ist kürzer als in der orthodoxen Verarbeitung, da die Blätter nicht zu viel Wasser verlieren sollen. Die Produktionsräume für CTC-Tee bedampft man, da auch in den weiteren Schritten bis zur Trocknung der Wassergehalt hoch bleiben soll.

Im nächsten Schritt werden die Blätter mit rotierenden Messern in feine Stücke zerschnitten und dann in grossen Trommeln gerollt, sodass die Blattstückchen ein feines Granulat formen. Nun lässt man den Tee oxidieren und anschliessend bei hohen Temperaturen trocknen. Nun ist der Tee fertig und wird nur noch in verschiedene Grade sortiert.

Im Folgenden Video werden die einzelnen Schritte des CTC-Verfahrens ausführlich besprochen:

Tea industry in Assam – how tea is made!

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